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Allgemeine Informationen, Aktuelle Besetzung, Ehemalige Mitglieder der Band AC/DC

  • Autorenbild: Uwe Held
    Uwe Held
  • 9. Nov. 2025
  • 23 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Juli




Allgemeine Informationen

Herkunft

Sydney, Australien

Genre(s)

Hard Rock, Bluesrock, Rock 'n' Roll

Aktive Jahre

ab 1973

Website



Gründungsmitglieder

Leadgitarre

Rhythmusgitarre

Malcolm Young  † (bis 2014)

Gesang

Dave Evans (bis 1974)

Bass

Larry Van Kriedt (bis 1974)

Schlagzeug

Colin John Burgess  (bis 1974)



Aktuelle Besetzung

Gesang

Brian Johnson (seit 1980)

Leadgitarre

Rhythmusgitarre

Stevie Young (seit 2014)

Schlagzeug

Matt Laug (seit 2023)

Bass

Chris Chaney (seit 2024)



Ehemalige Mitglieder

Gesang:

Bon Scott † (19. Februar 1980 in London).


Axl Rose (2016 als Gastsänger).

Rhythmusgitarre:

Malcolm Young  † (18. November 2017 in Sydney, Australien).

Bassgitarre:

Neil Smith † (1974).


Rob Bailey (1974 - 1975).


Paul Matters † (1975).


Mark Evans (1975 - 1977).


Cliff William (1977 - 2016, 2020 - 2024).

Schlagzeug:

Colin John Burgess ( bis 1974).


Ron Carpenter (1974).


Noel Taylor (1974).


Peter Clack (1974 - 1975).


Russell Coleman (1975).


Simon Wright (1983 - 1989).


Chris Slade (1990 - 1994, 2015 - 2020).


Phil Rudd (1975 - 1983, 1994-2015, 2020-2023).






Aktuelle Besetzung



Brian Johnson (* 5. Oktober 1947 in Dunston, County Durham) ist ein britischer Rockmusiker, der seit 1980 Leadsänger der australischen Hard-Rock-Band AC/DC ist.









BIOGRAFIE:

Brian Johnson wurde am 5. Oktober 1947 geboren und ist das älteste von vier Kindern einer Arbeiterfamilie. Er stammt aus Dunston, einem Stadtteil von Gateshead unweit von Newcastle upon Tyne im Nordosten Englands. Sein Vater Alan Johnson arbeitete im Bergbau, Mutter Esther stammt aus Italien.[1] Als Kind war Johnson Pfadfinder und sang im Kirchenchor.

Johnsons erste Band hieß Gobi Desert Canoe Club, anschließend sang er in einer Formation namens Fresh und in der Kabarett-Club-Band The Jasper Hart Band, die Songs aus dem Musical Hair coverte.[2] Von 1972 bis 1976 war er Leadsänger der Band Geordie, deren Name sich von der Bezeichnung für die Einwohner der Region um Newcastle herleitet.[3] Geordie spielten eine Mischung aus Hard- und Glamrock und landeten im März 1973 mit All Because of You eine Hitsingle in den britischen Charts (Platz 6). Trotz eines vielversprechenden Debütalbums (Hope You Like It), Auftritten in der BBC-Fernsehsendung Top of the Pops und einer Konzerttournee als Vorband von Slade, konnte Geordie nicht mehr an die Erfolge anschließen.[4] Nach der Veröffentlichung ihres dritten Albums (1976) verließ Johnson die Band. Seine kurz darauf veröffentlichte Solo-Single I Can't Forget You Now fand wenig Beachtung und Johnsons Karriere schien nach einer kurzen Phase der Popularität bereits zu Ende zu sein. Er kehrte in seinen alten Beruf in einer Autowerkstatt zurück und sang in einer Coverband.

In den frühen 1970er-Jahren hatte er mit Geordie einige Auftritte als Vorgruppe der Band Fraternity, bei denen er auch Bon Scott, den Sänger von AC/DC, kennenlernte. Dieser sprach später bei AC/DC oft von Johnson. Daran erinnerten sich die verbliebenen Bandmitglieder nach Scotts Tod, und so trat Brian Johnson als Nachfolger von Bon Scott ans Mikrofon. Er selbst war 1978 durch eine Fernsehsendung mit Namen „Rock Goes To College“ auf die Band aufmerksam geworden; das berichtete er in einem Interview in der Dokumentation „AC/DC - Behind The Music“. Er sei vom Stil der Band, besonders von Bon Scott und Angus Young „total begeistert“ gewesen (original: „I was hooked“). Johnsons Markenzeichen ist seit jeher eine Ballonmütze, die ihm sein Bruder geschenkt hatte, damit seine Haare bei seiner früheren Arbeit in einer Autofabrik nicht verklebt wurden. Er trägt sie bei fast jedem Auftritt.

Seit dem 3. April 1980 ist Brian Johnson offiziell Sänger bei AC/DC; den ersten Live-Auftritt mit der Band hatte er am 29. Juni 1980 im belgischen Namur.

Ende des Jahres 2007 nahmen Brian Johnson und Cliff Williams drei Songs (Chain Gang, Chase the Tail und Who Phoned the Law) zu dem Film Totally Baked auf, der nur auf DVD erschien.

Im Jahr 2013 nahm Brian Johnson gemeinsam mit Sting zwei Songs für dessen neues Album The Last Ship auf.[5]

Im März 2016 musste AC/DC den US-Teil der Rock-or-Bust-Tournee abbrechen, da Johnson sonst permanente Taubheit gedroht hätte. Die noch verbliebenen zehn Konzerte wurden mit dem Gastsänger Axl Rose nachgeholt, wie auch die späteren Konzerte in Europa.[6] Brian Johnson gab jedoch bekannt, weiterhin Mitglied von AC/DC zu sein. Er könne vorerst nicht mehr live auftreten, im Studio allerdings weiterhin arbeiten.[7] Später konnte er jedoch seine Aufgaben als Sänger im Studio und bei Konzerten wieder übernehmen.

Im Jahr 2017 erschien die Doku-Serie Brian Johnson’s Life on the Road. In den sechs Folgen spricht Johnson mit den Rockmusikern Roger Daltrey (The Who), Lars Ulrich (Metallica), Nick Mason (Pink Floyd), Sting, Joe Elliott (Def Leppard) und Robert Plant (Led Zeppelin) über das Tourleben.





Angus McKinnon Young 

(* 31. März 1955 in Glasgow, Schottland) ist ein schottisch-australischer Leadgitarrist, Songwriter und Mitgründer der australischen Hardrock-Band AC/DC. In der Rolling-Stone-Liste der größten Gitarristen aller Zeiten steht Young auf Platz 24. Auf der Bühne ist er bekannt für seine wilden und energetischen Auftritte in einer typisch britischen Schuluniform.





BIOGRAFIE:

Angus McKinnon Young wurde als das jüngste Kind von William Young (1911–1985) mit dessen Ehefrau Margaret (1913–1988) geboren und hatte sieben Geschwister: Stephen (1933–1989), Margaret (1935–2019), John (* 1937), Alexander (1938–1997), William Jr. (* 1940), George (1946–2017) und Malcolm (1953–2017).

Die Großfamilie wohnte in einer Mietskaserne in Cranhill, einem sozial benachteiligten Arbeiterviertel. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation verließen die Eltern Schottland und wanderten im Juni 1963 nach Australien aus.[2] Zunächst lebten sie im Villawood Immigration Detention Centre außerhalb von Sydney, später im Stadtteil Burwood. Musik war ein wichtiger Bestandteil des Familienlebens und Angus spielte etwa seit dem sechsten Lebensjahr Gitarre. Youngs älterer Bruder George wurde Rhythmusgitarrist der Band The Easybeats, die Mitte der 1960er Jahre zu den bekanntesten Beatformationen Australiens gehörten und internationale Charterfolge feierten.[3] Der Profimusiker George war Malcolms und Angus’ großes Vorbild, der seinen jüngeren Brüdern den ersten und einzigen Gitarrenunterricht gab. Angus übte auf einer ausrangierten Akustikgitarre seines Bruders Malcolm. Wenig später kaufte er sich seine eigene Gibson SG, die er in einem Katalog eines Freundes entdeckte. Er hatte die Angewohnheit, nach der Schule direkt in die Garage zu gehen, um mit seinen Freunden Musik zu spielen. Dabei zog er sich vorher nie um, sondern behielt die Schuluniform den ganzen Tag an. In einem Interview sagte Young später: „Ich ging nicht in die Küche, um meinen Eltern hallo zu sagen. Ich aß nichts. Ich trank nichts. Ich ging nicht mal in mein Zimmer, um meine Schulbücher auf mein Bett zu werfen. Ich kam nach Hause und verschwand in meiner Uniform sofort in der Garage und wartete auf die Ankunft meiner Freunde. Ich konnte es nie abwarten, sofort Musik zu machen. Alles andere juckte mich nicht.“[4] Um sich sein Equipment leisten zu können, nahm Young im Alter von 15 Jahren verschiedene Gelegenheitsjobs an und wurde Leadgitarrist der lokalen Band Tantrum. Als Young bei einem seiner ersten Konzerte auf der Bühne stolperte, schwächte er die Peinlichkeit dadurch ab, dass er einfach auf dem Boden liegend weiterspielte. Auf der Bühne eine Schuluniform zu tragen, im Liegen zu spielen oder in Chuck-Berry-Manier den Duckwalk auszuführen, machten Young in Sydneys Musikszene bekannt. Aufgrund seiner Minderjährigkeit durfte er keinen Alkohol trinken und musste nach den Auftritten direkt nach Hause gefahren werden. 1971 machte Young seinen Schulabschluss an der High School und begann eine Lehre zum Schriftsetzer in einer Druckerei.

1972 lösten sich Malcolms und Angus’ jeweilige Bands auf und die Brüder gründeten im November 1973 AC/DC. Die Idee zum Bandnamen lieferte Schwester Margaret, die das Zeichen für Wechselstrom/Gleichstrom auf einer Nähmaschine entdeckte. Nach einiger Zeit ließ Malcolm Angus in der Schuluniform die Lead-Gitarre spielen. Die Band erhielt einen Plattenvertrag, jedoch war die erste Single kein kommerzieller Erfolg. Sänger Dave Evans wurde 1974 durch Bon Scott ersetzt und mit ihm folgte bis 1979 eine kommerziell sehr erfolgreiche Phase. Angus Young ist bis heute das einzige Bandmitglied, das AC/DC ununterbrochen angehört. Sein Bruder Malcolm musste die Band aufgrund einer Demenzerkrankung nach der "Black Ice" Tour verlassen. Malcolm Young starb am 18. November 2017 im Alter von 64 Jahren.


Angus Young mit dem ehemaligen AC/DC-Sänger Bon Scott (1979)

Bei Konzerten wurde Young hin und wieder auf Scotts Schultern über die Bühne und durch den ganzen Saal getragen. Des Öfteren trug er hierbei eine kleine Schultasche auf dem Rücken, die mit pyrotechnischen Zündern ausgestattet war, die er zum Rauchen bringen konnte. Phil Manzanera, Gitarrist von Roxy Music, sagte in einem Interview: „Mich interessierte das Gitarrenspiel dieses Menschen aus Down Under, von dem alle sagten, er würde in einer Schuluniform auf der Bühne stehen. Ich ging zu einem Konzert von AC/DC, keine Ahnung mehr, wann das war, und fiel fast in Ohnmacht, als Young und Scott ihre Show abzogen. Young trug tatsächlich eine Uniform und er hatte einen Schulranzen auf dem Rücken. Mitten in der Show bückte sich Scott, schulterte Young und schlitterte mit ihm über die ganze Bühne. Und dann begann es plötzlich aus der Schultasche zu rauchen. Es war ein surrealer Anblick. Ein halbnackter Heavy-Metal-Sänger, auf seinen Schultern der Gitarrist in Schuluniform, aus dessen Schultasche plötzlich irgendwelche Funken flogen. Ziemlich 70er-Jahre-mäßig. Und ein großartiges Entertainment. Ich werde diesen Anblick nie vergessen.

In der Schultasche war auch der damals noch sehr große Funksender für die Gitarre untergebracht.

Angus Young lebt sowohl in Sydney als auch in Aalten in den Niederlanden (nahe der deutschen Grenze), wo er ein Haus besitzt. Er ist seit 1980 mit der Niederländerin Ellen van Lochem verheiratet und hat keine Kinder.






Stevie Young 

(* 11. Dezember 1956 in Glasgow, Schottland) ist ein schottischer Musiker und der aktuelle Rhythmusgitarrist der australischen Hard-Rock-Band AC/DC – neben Angus Young (Leadgitarre). Er trat der Band im September 2014 bei und ersetzt seinen Onkel Malcolm Young, der aus gesundheitlichen Gründen seit 2014 nicht mehr in der Band spielen konnte und 2017 starb. Er ist der Neffe der beiden Gitarristen von AC/DC Angus und Malcolm Young, sowie von George und Alex Young. Er ist der Sohn von Stephen Young, dem ältesten der Brüder, wanderte mit dem Rest der Familie im Jahr 1963 nach Australien aus, ging aber schon in den 1970er Jahren wieder zurück nach Schottland.

​​BIOGRAFIE:

Stevie Young erste Band war in den späten 1970er Jahren namens The Stabbers, Prowler und Tantrum, die alle in der Stadt Hawick in Scottish Borders gegründet wurden, nahm Stevie Young zwei Alben mit seiner Band Starfighters auf. Die Starfighters waren die Vorgruppe bei AC/DCs Tournee „Back in Black“ 1980 durch Großbritannien.

Starfighters trennte sich 1983. Als sich die Band 1987 wiedervereinte, verließ Young die Band kurze Zeit später und gründete 1989 die Band Little Big Horn, deren Demoband von Malcolm Young produziert wurde. Sie trennten sich 1993 wieder, da sie keinen Plattenvertrag bekamen. Vorher nahmen sie allerdings eine Session für Tommy Vances Friday Rock Show bei BBC Radio 1 auf. Danach gründete Stevie die Band Up Rising, die sich aber ebenfalls auflöste. Die Band Starfighters wird in dem Buch Get Your Jumbo Jet Out of My Airport: Random Notes for AC/DC Obsessives und im Rare Record Guide 2007 erwähnt.

2009 war Young ein Mitglied der Band Hellsarockin aus Birmingham.

Seit Juli 2013 spielte Stevie mit Pat Hambly von den Starfighters und Martin Wood als Sänger in einem Blues-Trio namens Blue Murda. Später wurde Stevie als Gitarrist von seinem Sohn Angus (Gus) und der Bassist durch John Malan ersetzt. Gus ist der Großneffe von Angus Young.

Die Verbindung zu AC/DC geht bis in die 1960er zurück, als Stevie mit Angus und Malcolm zusammen Gitarre spielte, während sie in Sydney aufwuchsen. Auch der Bandname „Starfighters“ stammt vom früheren AC/DC-Co-Produzenten Harry Vanda.

Während der 1988er USA-Tournee für das Album Blow Up Your Video, welche am 3. Mai 1988 startete, ersetzte Stevie den Rhythmusgitarristen Malcolm Young, da dieser unter Alkoholproblemen litt. Viele Fans nahmen den Austausch gar nicht wahr, da Stevie große Ähnlichkeit mit Malcolm hat.

Im Juli 2014 bestätigte der AC/DC-Sänger Brian Johnson, dass die Band zusammen mit Stevie das neue Album Rock or Bust aufgenommen habe, da Malcolm aus gesundheitlichen Gründen nicht mitwirken konnte. Im September wurde dann bekannt gegeben, dass Stevie Malcolm dauerhaft ersetzen wird. Malcolm starb am 18. November 2017.





Matt Laug 

(* 17. März 1968 in Florence, South Carolina, USA)[1] ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger, der mit vielen Bands/Künstlern wie AC/DC, Alanis Morissette, Alice Cooper, Slash's Snakepit und Vasco Rossi gespielt hat.






​​BIOGRAFIE:

Matt Laug machte sein Abschluss an der South Florence High School im Jahr 1986, danach zog Laug nach Los Angeles. Nach dem College-Besuch dort wurde Laug Studio-Schlagzeuger. Zusammen mit einer langen Liste vieler anderer Rockkünstler spielte Laug Schlagzeug auf Alanis Morissettes Album „Jagged Little Pill“ im Juni 1995, das sich über 16 Millionen Mal verkaufte und im Jahrzehnt 1990–1999 das Nummer-eins-Album der US Billboard 200 war.

Von 2002 bis 2005 spielte er außerdem Schlagzeug in der Glam-Metal-Band Autograph von Steve Plunkett.

Im Jahr 2005 schloss sich Laug Mike Campbell von Tom Petty and the Heartbreakers in seiner Nebenband The Dirty Knobs an, und die Band spielte seitdem in den nächsten 15 Jahren gelegentliche Shows zwischen den Heartbreakers-Shows in Los Angeles. Nach dem Tod von Tom Petty im Jahr 2017, der die Heartbreakers faktisch beendete, und im Anschluss an Campbells Welttournee mit Fleetwood Mac veröffentlichte die Band am 20. März ihr Debütalbum Wreckless Abandon.

Am 7. Oktober 2023 trat er zusammen mit AC/DC beim Power Trip Festival im Empire Polo Club in Indio, Kalifornien auf und spielte anstelle von Phil Rudd[4] mit AC/DC bei deren European Power-Up-Tour 2024.






Christopher A. Chaney

(* 14. Juni 1970) ist ein US-amerikanischer Musiker. Bekannt wurde er als ehemaliger Bassist der Alternative-Rock- Band Jane’s Addiction , mit der er zwei Studioalben aufnahm. Er ist Tour-Bassist von AC/DC und ersetzte das langjährige Mitglied Cliff Williams auf der „Power Up Tour“ . Zuvor war Chaney sechs Jahre lang Mitglied der Tour- und Studioband von Alanis Morissette sowie von Taylor Hawkins and the Coattail Riders und Camp Freddy .

Chaney hat mit einer Vielzahl von Musikern zusammengearbeitet, darunter Joe Satriani , Joe Cocker , Shakira , Slash , Beth Hart , Adam Lambert , Alanis Morissette , Avril Lavigne , Bryan Adams , Sara Bareilles , Gavin DeGraw , Cher , John Fogerty , Lisa Marie Presley , Meat Loaf , Rob Zombie , Romeo Santos , James Blunt , Shinedown , Robben Ford und Celine Dion .


Biographie

Chaney wuchs in Mill Valley, Kalifornien, auf . Er besuchte das Berklee College of Music und zog 1991 nach Los Angeles , um sich der Musik zu widmen. Dort spielte er im Jazzclub The Baked Potato und im Dragonfly in Hollywood. 1995 wurde Chaney erstmals eingeladen, mit Alanis Morissette auf der „Jagged Little Pill Tour“ auf Tournee zu gehen . Er arbeitete bis 2001 mit ihr zusammen und wirkte an drei Studioalben und zwei Live-Alben mit.

Während seiner Zusammenarbeit mit Morissette erwarb sich Chaney den Ruf eines vielseitigen Bassisten. Seitdem hat er mit einer Vielzahl von Künstlern Aufnahmen gemacht und/oder ist mit ihnen auf Tournee gegangen. Sein nächster großer Erfolg war die feste Vertretung von Eric Avery bei der Reunion von Jane’s Addiction im Jahr 2002 , wo er zum Album „Strays“ beitrug . Anschließend gründete er mit den Jane’s-Addiction-Mitgliedern Dave Navarro und Stephen Perkins die Band The Panic Channel ; die Gruppe veröffentlichte 2006 das Album „(ONe)“. Im selben Jahr schloss er sich Taylor Hawkins and the Coattail Riders an , einer Band, die von Taylor Hawkins von den Foo Fighters gegründet wurde . Chaney und Hawkins hatten zuvor bereits in Morissettes Band zusammengearbeitet. Die Gruppe veröffentlichte 2006 das Album „Taylor Hawkins and the Coattail Riders“ und 2010 „Red Light Fever“. Chaney ist außerdem Bassist der All-Star-Coverband Camp Freddy .

Chaney hat mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet und an über 25 Filmmusiken und Soundtracks mitgewirkt.  Zu den Künstlern, mit denen er gearbeitet hat, gehören: Celine Dion , Eddie Vedder , Ozzy Osbourne , Michelle Branch , Ben Taylor, Eric Hutchinson , Carly Simon , Rob Zombie , Joe Satriani , Andrew WK , Tommy Lees Methods of Mayhem und Will Hoge . Er wirkte zusammen mit Johnny Rzeznik von den Goo Goo Dolls an dem Song „ I’m Still Here “ für den Soundtrack des Animationsfilms „ Der Schatzplanet“ mit. Außerdem ist er auf dem 2007 erschienenen Album „Little Voice“ von Sara Bareilles und dem 2008 erschienenen Album „The Sound of Madness“ von Shinedown (als Ersatz für den ausgeschiedenen Bassisten Brad Stewart ) zu hören. Chaney arbeitete mit James Stephen Hart an dessen Projekt Burn Halo .

Auf dem 2010 erschienenen Soloalbum „ Slash“ des Gitarristen Slash ist Chaney als Hauptbassist vertreten . Im März 2010 bezeichnete Slash Chaney als „Glücksfall“ und erklärte: „Chris ist einfach der beste Studiomusiker, den ich kenne, also habe ich ihn angerufen. Ich wollte nicht mit Duff McKagan arbeiten , also habe ich nach Bassisten gesucht, und mit Chris habe ich schon so oft zusammengearbeitet. Er ist unkompliziert und lernt schnell.“  2022 spielte Chaney Bass auf Beth Harts Album „A Tribute to Led Zeppelin “ und wird Eddie Vedders Band auf der Earthlings-Tour begleiten .

Am 12. Februar 2024 gaben AC/DC bekannt, dass Chaney sie auf ihrer bevorstehenden Europatournee als Ersatz für Cliff Williams unterstützen würde .





Ehemalige Mitglieder



Ronald Belford „Bon“ Scott 

(* 9. Juli 1946 in Forfar, Angus, Schottland; † 19. Februar 1980 in London) war ein britisch-australischer Sänger und Songwriter. Bekanntheit erlangte er als Sänger der australischen Rock-Band AC/DC von 1974 bis zu seinem Tod im Februar 1980. Der Spitzname „Bon“ hat seinen Ursprung in dem Begriff Bonnie Scotland für „prächtiges Schottland“.





BIOGRAFIE:

Scott lebte mit seinen Eltern Charles Belford und Isabelle Scott, die sich in Kirkcaldy kennengelernt hatten, im schottischen Kirriemuir in der Nähe von Forfar, bis die Familie 1952 nach Australien auswanderte. Das erstgeborene Kind der Scotts namens Sandy starb kurz nach der Geburt, die Brüder Derek, 1949 geboren in Schottland, und Graeme, 1953 geboren in Australien, folgten. Zunächst zogen sie nach Sunshine/Melbourne und 1956 nach Fremantle, wo Scott Schlagzeug und Dudelsack in der Coastal Scottish Pipe Band WA spielen lernte. Die Schule verließ er mit 15 Jahren und schlug sich mit verschiedenen Jobs als Postbote, Lkw-Fahrer, Krabbenfischer, Anstreicher und Barkeeper durch.

Sein erstes künstlerisches Engagement hatte er mit der Band The Spektors, in der er sowohl sang als auch Schlagzeug spielte. 1967 wechselte er zu The Valentines, deren Co-Leadsänger er war und erste Chart-Erfolge hatte. Nachdem er nach Adelaide gezogen war, stieg er bei der Psychedelic-Blues-Band Fraternity ein, für die er sang und Flöte spielte. Mit dieser Band nahm er zwei Alben auf. 1973 spielte die in Fang umbenannte Band ein Konzert mit Geordie, der Band seines späteren Nachfolgers bei AC/DC, Brian Johnson.

Im Jahr 1972 heiratete Scott Irene Thornton, die er nach einem Konzert kennengelernt hatte. Die Ehe war kinderlos und wurde 1977 geschieden. Anfang 1974 überstand er einen schweren Motorradunfall.






W. Axl Rose

(* 6. Februar 1962 in Lafayette, Indiana als William Bruce Rose Jr., nach Heirat seiner Mutter mit Stephen Bailey William Bruce Bailey) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter. Er ist Frontmann der Rockband Guns N’ Roses. Im Jahr 2016 war er vorübergehend auch Sänger der australischen Hardrockband AC/DC. Seine Stimme hat einen sehr großen Umfang.




BIOGRAFIE:

William Bruce Roses Vater William Rose verließ die Familie 1964. Seine Mutter heiratete später Stephen Bailey, dessen Nachnamen er erhielt, ohne erklärt zu bekommen, dass es sich bei diesem Mann um seinen Stiefvater handelte. Als er dies im Alter von 17 Jahren durch Zufall selber herausfand, änderte er seinen Namen in W. Axl Rose. „W“ steht für „William“, nach seinem Vater, „Axl“ war der Name seiner damaligen Band. Rose lernte seinen leiblichen Vater nie kennen; dieser wurde 1984 ermordet, was Rose erst Jahre später erfuhr. Rose hat eine Schwester und einen Stiefbruder.

Nach seiner Schulzeit folgte er seinem Schulfreund und späteren Bandkollegen Izzy Stradlin nach Los Angeles. Stradlin hatte ein Jahr zuvor Indiana verlassen, um in der Metropole an der US-amerikanischen Westküste musikalisch Fuß zu fassen. Zahlreiche Schlägereien und Aufenthalte in Ausnüchterungszellen begleiteten Rose durch die Anfangszeit. 1985 gründete er mit Izzy Stradlin (Rhythmus-Gitarre), Tracii Guns (Lead-Gitarre), Ole Beich (Bass) und Rob Gardener (Schlagzeug) die Band Guns N’ Roses. Die Formation änderte sich bald, Slash ersetzte Guns, Duff McKagan kam statt Beich und Steven Adler statt Gardener in die Band.

Mit dem Album Appetite for Destruction veröffentlichte die Band eines der meistverkauften Alben der Rockgeschichte. Nach ständig wachsenden inneren Spannungen in der Band stieg Stradlin später aus der Band aus. Adler wurde wegen massiver Drogenprobleme 1990 entlassen. Slash und McKagan verließen die Band 1996 bzw. 1997, wobei bereits seit 1994 keinerlei Aktivitäten der Musiker verfolgt wurden. Rose war damit Ende der 1990er Jahre das einzig verbliebene Gründungsmitglied von Guns N’ Roses.

Rose verschwand danach aus den Augen der Öffentlichkeit. In den späten 1990er Jahren wurde er als Einsiedler betrachtet, erschien selten in der Öffentlichkeit und verbrachte die meiste Zeit in seiner Villa in Malibu. Jahrelang arbeitete er an dem Comeback-Album Chinese Democracy, welches am 22. November 2008 in die Läden kam.

Im Jahr 2007 nahm Rose gemeinsam mit dem früheren Skid-Row-Sänger Sebastian Bach drei Songs auf, die im November 2007 auf Bachs Soloalbum Angel Down veröffentlicht wurden.

Des Weiteren erhielt Rose in dem Spiel Grand Theft Auto: San Andreas die Rolle als Radiosprecher des Senders „K-DST“, in dem er den Namen Tommy „The Nightmare“ Smith trägt.

2012 wurde Rose in Paris Opfer eines Diebstahls, bei dem ihm drei Gold- und Diamantketten im Wert von über 150.000 Euro gestohlen wurden.

Am 11. April 2012 veröffentlichte die Los Angeles Times einen Brief des Sängers, in dem er schrieb, er werde die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame verweigern und die zugehörige Feier am 14. April in Cleveland boykottieren.

Ab April 2016 stieg Rose für 10 Konzerte als Sänger bei AC/DC ein, als Ersatz für Brian Johnson, der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr live auftreten konnte, da ihm der Verlust seines Gehörs drohte. AC/DC setzten ihre zunächst unterbrochene Rock Or Bust World Tour mit Rose als Sänger fort.

Vom 1. April 2016 bis November 2019 befand sich Rose unter dem Motto Not in This Lifetime mit Guns N’ Roses auf Tour.


Axl Rose, 2017

Auf dem im September 2024 veröffentlichten Album My Years with UFO von Michael Schenker, singt Rose als Gast das Lied „Love to Love“.

Der Rolling Stone wählte ihn auf Rang 64 einer Liste der „100 größten Sänger aller Zeiten“.






Malcolm Mitchell Young

(* 6. Januar 1953 in Glasgow, Schottland; † 18. November 2017 in Sydney, Australien) war ein australischer Musiker. Er war Gründer, Rhythmusgitarrist, Backgroundsänger und Songwriter der australischen Hardrock-Band AC/DC.







BIOGRAFIE:

Malcolm Young kam als siebtes Kind der Familie zur Welt. 1963 wanderte die Familie aus beruflichen Gründen von Schottland nach Australien aus. Während seiner Schulzeit begann Young, Gitarre zu spielen, und wechselte schnell von der akustischen zur elektrischen Gitarre. Sein älterer Bruder George war Mitglied der Gruppe The Easybeats und gab ihm Tipps für das Gitarrenspiel. Malcolm Young brach die Schule im Alter von etwa 15 Jahren ab und gründete seine ersten Bands, jedoch war keine von ihnen besonders erfolgreich.


1973 gründete er zunächst allein die Band AC/DC, später stieg dann sein Bruder Angus, der nun als Leadgitarrist fungierte, in die Rockband ein. Malcolm Young war als Gitarrist und Songschreiber die führende Kraft von AC/DC.[1] Er war mit seiner Gretsch-Gitarre vor allem für das druckvolle Gitarrenspiel verantwortlich und wurde von vielen Fans und Fachjournalisten oft als bester Rhythmusgitarrist der Welt bezeichnet.

Er bevorzugte einen „trockenen“ Sound, fast frei von Verzerrungen, wobei sein Anschlag auf der Gitarre als „enorm hart“ beschrieben wird. Aufgrund dieses Anschlages benutzte er außerdem Saiten mit einer Mindeststärke von 0,12 – meistens von dem US-amerikanischen Gitarrenhersteller Gibson. Ein weiteres wichtiges Kennzeichen seines Spiels war die Verwendung offener Akkorde, die er von der Grundform abwandelte und ihnen so den „AC/DC-Sound“ gab. Dadurch war er maßgeblich am typischen Klang der Band beteiligt und bildete mit dem Drummer Phil Rudd und dem Bassisten Cliff Williams die Rhythmus-Sektion und somit das musikalische AC/DC-Grundgerüst, das sich vor allem durch ein extrem genaues Timing auszeichnete.





Phil Rudd

(* 19. Mai 1954 in Melbourne, Australien als Phillip Hugh Norman Witschke Rudzevecius) ist ein ehemaliger australischer Schlagzeuger der australischen Hard-Rock-Band AC/DC. Er spielte 14 von 17 Studioalben der Band ein. Im Jahr 2016 listete ihn der Rolling Stone auf Rang 86 der 100 größten Schlagzeuger aller Zeiten.​


Phil Rudd war offiziell ein Teil der Band "AC/DC" von (1975–1983, 1994–2015, 2020–2023).

BIOGRAFIE:

Rudd kam im Januar 1975 durch seinen Ex-Bandkollegen Trevor Young zu AC/DC. 1983 stieg er bei AC/DC aufgrund von Drogenproblemen und psychischen Problemen aus; er hatte den Tod des AC/DC-Sängers Bon Scott drei Jahre zuvor nie richtig verkraftet. Sein letztes Konzert mit der Band war am 12. Dezember 1982 in Zürich. Er wurde durch Simon Wright ersetzt.

Rudd engagierte sich in einer Helikopterfirma (er besitzt eine Fluglizenz) und widmete sich später seiner Farm in Neuseeland, auf der er ein eigenes Tonstudio aufbaute, außerdem ist er begeisterter Autofan.

1995 stieg er nach zwölfjähriger Pause wieder bei AC/DC ein und ersetzte dort Chris Slade. Seit der Trennung der Gruppe von Mark Evans im Jahr 1977 war er der einzige gebürtige Australier bei AC/DC.

Rudd heiratete 1983 die Neuseeländerin Lisa O’Brien. Sie haben fünf gemeinsame Kinder. 2006 trennte sich das Paar.





Cliff Williams:

(* 14. Dezember 1949 in Romford, Großbritannien) ist der ehemalige Bassist der australischen Hard-Rock-Band AC/DC.

Im Juli 2016 wurde durch ein Interview mit dem Gulfshore Life Magazin sein Rückzug aus der Band AC/DC nach Abschluss der gerade laufenden Tournee bekannt. 2020 stieß er jedoch wieder zur Gruppe, um an den Aufnahmen zum im gleichen Jahr erscheinenden Album Power Up mitzuwirken.



BIOGRAFIE:

Im Alter von neun Jahren zog Williams um von Romford nach London. Schon früh trug er lange Haare und ausgefallene Kleidung und sah sich in der Musik-Szene um. Er grenzte sich gezielt ab vom Arbeiterleben in der Fabrik, das sein Vater führte, genau wie Angus und Malcolm Young von AC/DC.

Seine Karriere startete er 1967. Er war Mitglied der britischen Bands Home und Bandit. Diese wurde nach einigen kleineren Erfolgen aufgelöst, so dass Williams um 1977 eine neue Band suchte.

AC/DC suchte 1977 einen Nachfolger für Mark Evans und fand ihn in Cliff Williams. Dem damaligen AC/DC-Manager Michael Browning zufolge wollte die Band eigentlich einen anderen Bassisten, der aber Brownings Meinung nach nicht zur Band passte. Daher gab Browning Williams, bevor dieser vorspielen musste, einige Tipps, wie er sich verhalten solle (insbesondere sollte er möglichst anspruchslos und einfach spielen). Cliff Williams folgte dieser Empfehlung und war ab dem 27. Mai 1977 Bassist der Band. Dort spielte er meist einfache Basslinien, die hauptsächlich aus Achtel- oder Viertelnoten bestehen.

Seinen ersten Auftritt mit AC/DC hatte er am 7. Juli 1977 in Cleveland in den USA.

Cliff Williams spielt hauptsächlich Music-Man-Bässe, aber auch Bässe des Hersteller Fender. Außerdem verwendet er einen SVT-4 Pro Verstärker und eine SVT-810E Lautsprecherbox des Herstellers Ampeg.

Ende des Jahres 2007 nahmen Brian Johnson und Cliff Williams drei Songs (Chain Gang, Chase that Tail und Who Phoned the Law) zu dem Film Totally Baked auf, der nur auf DVD veröffentlicht wurde.


An der Tour 2024 nahm Williams nicht mehr teil. Er teilte mit, dass er nicht mehr touren will. Er wurde durch Chris Chaney ersetzt.





Chris Slade, bürgerlicher Name Christopher Rees,

(* 30. Oktober 1946 in Pontypridd, Wales, Vereinigtes Königreich) ist ein britischer Rock-Schlagzeuger. Bekannt wurde er durch sein Wirken in Bands wie Manfred Mann’s Earth Band, AC/DC und Asia.






​BIOGRAFIE:

1963 begann seine Karriere mit dem befreundeten Waliser Tom Jones. Er spielte Schlagzeug in dessen Band „The Squires“. Nebenbei spielte er ab 1965 mit der Count Basie Band und Ted Heath. 1969 stieg er bei The Squires aus und spielte bei Toomorrow, wo Olivia Newton-John als Sängerin agierte. 1971 nahm er Alben mit Tony Hazzard und Tom Paxton auf und wurde Ende 1970 Gründungsmitglied der Manfred Mann’s Earth Band, deren erstes, gleichnamiges Album aber erst 1972 erschien. Er blieb acht Jahre bei der Band und nahm mit ihr acht Alben auf.

Zusammen mit dem Bassisten Colin Pattenden, der die Manfred Mann’s Earth Band bereits früher verlassen hatte, gründete er mit den Musikern Chris West, Dave Fishel und Peter Cox die kurzlebige Band Terra Nova die 1980 ihr einziges, selbstbetiteltes Album herausbrachte.

1979 nahm er jeweils ein Album mit Frankie Miller und mit Kai Olsson auf, bevor er 1979 Uriah Heep beitrat, bei denen er sogleich am Album Conquest mitwirkte. Danach spielte er in den Bands von Gary Numan, Mick Ralph und David Gilmour. Ende 1984 schloss er sich mit Jimmy Page, Paul Rodgers und Tony Franklin zu The Firm zusammen, womit sie jedoch nicht den erwarteten Erfolg hatten. 1989 ging er mit Gary Moore auf Tournee, auf der ihn Malcolm Young, Rhythmusgitarrist von AC/DC, spielen sah. Eigentlich wollte Slade mit dem ehemaligen Aerosmith-Gitarristen Rick Dufay eine Band gründen, doch er nahm Anfang 1990 die Anfrage von AC/DC an, deren Schlagzeuger zu werden. Slade verließ 1995 AC/DC wieder, da der ehemalige Schlagzeuger Phil Rudd dort wieder einstieg. Stattdessen spielte er von 1999 bis 2005 bei der Progressive-Rock-Band Asia mit.

Danach trat er ein Engagement bei der britischen Band Damage Control an. Weitere Mitglieder dieser Gruppe waren Jonathan „Spike“ Gray (Gesang, The Quireboys), Pete Way (Bass, UFO) und Robin George (Gitarre, Gesang). Daneben tourt er mit der Michael Schenker Group und spielte auch als Gast das Schlagzeug 2011 auf dem Studio-Album Temple of Rock von Michael Schenker in zwei Liedern.

Eigene Projekte ab ca. 2010 sind bzw. waren The Monsters Of Classic Rock, Chris Slade Steel Circle und The Chris Slade Timeline.





Simon Wright

(* 19. Juni 1963 in Alden nahe Manchester, England) ist ein britischer Musiker. Er war unter anderem von 1983 bis 1990 Schlagzeuger der australischen Hardrock-Band AC/DC. Außerdem spielte er in der Heavy-Metal-Band Dio.




BIOGRAFIE:

Wright wurde nach Phil Rudds Ausstieg bei AC/DC aus Hunderten von Bewerbern als neuer Schlagzeuger ausgewählt, nachdem er sich auf eine Anzeige „Drummer wanted“ im Melody Maker meldete. Sein Tour-Debüt gab er auf der Flick-of-the-Switch-Tour, die von Oktober bis Dezember 1983 durch die USA führte.

Er spielte bei AC/DC Sonor Phonic Plus Drums.

Anfang 1990 verließ Wright AC/DC und schloss sich der Gruppe Dio an. Die Band wurde kurz darauf von Ronnie James Dio vorübergehend aufgelöst.

Später stieg Wright bei der US-amerikanischen Band Rhino Bucket ein, die einen mit AC/DC vergleichbaren Stil spielt.

Danach wurde er bei UFO als Schlagzeuger engagiert, spielte dort bis 1998. In diesem Jahr löste sich UFO wieder auf und Wright kam zu Dio zurück, wo er bis zur Auflösung der Band 2010 blieb.

Im Moment tourt er als Schlagzeuger der Solo-Band des Ex-Judas Priest- und Iced-Earth-Sängers Tim „Ripper“ Owens. Er spielte auch die Schlagzeug-Parts für einen großen Teil der Songs auf dem Owens Soloalbum Play my Game (2009) ein.





Mark Whitmore Evans 

(* 2. März 1956 in Melbourne, Victoria, Australien) ist ein australischer Musiker. Der Bassist war von 1975 bis 1977 Mitglied der Hardrock-Band AC/DC.








BIOGRAFIE:

Evans kam 1975 durch eine Zeitungsanzeige zu AC/DC und spielte von da an für die Dauer von drei Alben die Bassgitarre. 1977 stieg er dann wieder aus und wurde durch Cliff Williams ersetzt. Seinen ersten Auftritt mit der Band hatte Evans am 1. April 1976 in Australien, seinen letzten vermutlich am 29. April 1977 in der Stadthalle Offenbach.

Innerhalb der Band wurde Evans oft der „Sandmann“ genannt, weil er die Angewohnheit hatte, nach einem Konzert im Tourbus sofort einzuschlafen. Freundschaftlich verbunden innerhalb der Band war er mit Phil Rudd und Bon Scott.





Extrem frühes Foto der Band mit Dave Evans, Rob Bailey, Peter Clack, Malcolm und Angus


Peter Clack ist ein australischer Schlagzeuger. Zehn Monate lang war er ein frühes Mitglied der Hardrock-Band AC/DC. Im April 1974 stieß er zu Malcolm Young (Rhythmusgitarre), Angus Young (Leadgitarre), Dave Evans (Leadgesang) und Rob Bailey (Bassgitarre) hinzu. Er erscheint in frühen Videoaufnahmen von AC/DC, dem Last Picture Show Theatre Video von „Can I Sit Next to You Girl“.



BIOGRAFIE:

Clack war während der Aufnahme des Debütalbums High Voltage Mitglied der Band, aber die meisten Schlagzeugparts wurden von Session-Mann Tony Currenti aufgenommen. Clack blieb bis Januar 1975 bei AC/DC, als er zusammen mit Bailey entlassen wurde. Clacks dauerhafter Ersatz war Phil Rudd.

Bevor er sich AC/DC anschloss, hatte Clack mit Bailey in Flake gespielt. Ab November 2011 spielte er bei der in Melbourne ansässigen Band Raw Sylke. Mittlerweile ist er als Schlagzeuglehrer tätig.





Extrem frühes Foto der Band mit Dave Evans, Rob Bailey, Peter Clack, Malcolm und Angus


Rob Bailey ist ein australischer Musiker. Von April 1974 bis Januar 1975 war er Bassist der Hardrock-Band AC/DC.









BIOGRAFIE:

Bailey spielte Bassgitarre bei Flake (1973), Acid Road, Rudy and the Aardvarks und Natural Gas. Letztere unterstützten die Australien-Tournee der Rolling Stones in den Jahren 1972 und 1973.

Von April 1974 bis Januar 1975 war Bailey festes Mitglied der australischen Hardrockband AC/DC. Er trat der Gruppe im April 1974 bei, zusammen mit Malcolm Young (Rhythmusgitarre), Angus Young (Leadgitarre), Dave Evans (Leadgesang) und Peter Clack (Schlagzeug). Er erschien in frühen Videoaufnahmen von AC/DC, dem Last Picture Show Theatre Video von Can I Sit Next To You Girl. Im August 1974 unterstützten sie Lou Reed auf seiner Rock’n’Roll Animal Tour durch Australien.


Bailey war Bandmitglied während der Aufnahme ihres Debütalbums, und obwohl man davon ausgeht, dass er auf dem Album High Voltage (veröffentlicht im Februar 1975)[4] mitspielte, wurde der Credit für die Bassgitarre auf dem Album George Young gegeben, der sich mit Bailey abwechselte. Zudem gab es zwei Fassungen, eine nur für Australien und Neuseeland und eine für Großbritannien. Er verließ die Gruppe im Januar 1975. Nach Baileys Weggang hatten AC/DC bis zu Mark Evans im März 1975 keinen regulären Bassgitarristen; während dieser Zeit wurde die Position abwechselnd von Larry Van Kriedt, Malcolm Young, seinem älteren Bruder George Young und gelegentlich von Paul Matters besetzt. Bailey trat mit Wayne Green und Brett Keyser (ehemals Innocent Bystanders) als Company of Men in Westaustralien auf, unterstützt von The Dingoes.





Dave Evans (* 20. Juli 1953 in London) ist ein australischer Sänger und gehörte in dieser Funktion kurze Zeit der Rockband AC/DC an.








BIOGRAFIE:

Nachdem er sich – durch eine Zeitungsanzeige im Sydney Herald auf die Band aufmerksam geworden – bei den Bandmitgliedern, bestehend aus Malcolm und Angus Young, dem Bassisten Larry Van Kriedt und dem Drummer Colin Burgess vorgestellt hatte, wurde er bald als Leadsänger der Gruppe ausgewählt. Er blieb allerdings nur neun Monate Mitglied. Er wurde von Malcolm Young im September 1974 entlassen und durch Bon Scott ersetzt, weil er manchmal ohne Angabe von Gründen nicht auftreten wollte.

Evans hat in der Folgezeit verschiedene Soloalben veröffentlicht, von denen allerdings keines besonders erfolgreich war. 2006 erschien sein Soloalbum Sinner, auf dem er und seine Band klanglich an AC/DC erinnern. Das Cover wurde mit dem Hinweis „Founding Member of AC/DC and original Lead Singer“ („Mitbegründer und erster Sänger von AC/DC“) versehen.

2013 arbeitet er mit Chris Appleton (Absolva, The Fury UK, Bruder des Iced-Earth-Bassisten Luke Appleton) erneut an einem Soloalbum.



Ehemalige Mitglieder

Dave Evans - Axl Rose - Bon Scott - Larry Van Kriedt - Neil Smith - Rob Bailey - Paul Matters - Mark Evans --Cliff William - Colin Burgess - Ron Carpenter - Noel Taylor - Peter Clack - Russell Colemann - Simon Wright - Chris Slade - Phil Rudd - Malcom Young

Studioalben

Livealben

Kompilationen

Soundtracks

EPs

Videoalben

  • Let There Be Rock

  • Fly on the Wall

  • Who Made Who

  • AC/DC

  • Clipped

  • Live at Donington

  • No Bull

  • Stiff Upper Lip (Live)

  • Family Jewels

  • Plug Me In

  • Live at River Plate

Singles

  • High Voltage (1975)

Baby, Please Don't Go

  • T.N.T.

High Voltage, It's a Long Way to the Top, T.N.T.

  • Dirty Deeds Done Dirt Cheap

Jailbreak, Dirty Deeds Done Dirt Cheap, Love at First Feel

  • Let There Be Rock

Dog Eat Dog, Whola Lotta Rosie, Let There Be Rock

  • Powerage

Rock 'N' Roll Damnation

  • Highway to Hell

Highway to Hell, Girls Got Rhythm, Touch Too Much Beating Around the Bush

  • Back in Black

You Shook Me All Night Long, Hells Bells, Back In Black, Rock an Roll Ain't Noise Pollution

  • For Those About to Rock

Let's Get It Up, For Those About to Rock (We Salute You)

  • Flick of the Switch

Guns for Hire, Nervous Shakedown, Flick Of the Switch

  • '74 Jailbreak

Jealbreak

  • Fly on the Wall

Danger, Shake Your Foundations, Sink the Pink

  • Who Made Who

Who Made Who

  • Blow Up Your Video

Heatseeker, That's the Way I Wanna Rock 'n' Roll

  • The Razors Edge

Thunderstruck, Moneytalks, Are You Ready, RockYour Heart Out

  • Live

Highway to Hell (Live), Dirty Deeds Done Dirt Cheap (Live)

  • Ballbreaker

Hard as a Rock, Hail Caesar, Cocer You in Oil, Ballbreaker

  • Stiff Upper Lip

Safe in New York City, Stiff Upper Lip Satellite Blues

  • Black Ice

Rock 'n' Roll Train

  • Rock Or Bust

Play Ball, Rock Or Bust, Rock the Blues Away

  • Power Up

Shot in the Dark, Reailze, Demon Fire, Kick You When You're Down, Witch's Spell

  • Weitere Singles

Can I Sit Next To You Girl, Big Gun








 
 
 

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